Das perfekte Geschenk zur Einschulung – und warum ich nach drei Kindern endlich eine Antwort habe

 

Ich habe drei Töchter. Irene, Jean und Veronika. Inzwischen sind sie Teenager, haben ihre eigenen Vorstellungen vom Leben und wissen meistens ziemlich genau, was sie wollen. Aber natürlich waren auch sie einmal sechs Jahre alt. Mit viel zu großen Schulranzen auf dem Rücken, einer Mischung aus Vorfreude und Aufregung im Bauch und einer ganz neuen Welt vor sich.

Und ich war die Mutter, die sich bei jeder Einschulung dieselbe Frage gestellt hat: Was schenke ich meinem Kind zum Schulstart?

Nicht irgendeine Kleinigkeit für die Schultüte. Auch nicht unbedingt etwas Großes oder Teures. Sondern etwas Besonderes. Ein Geschenk, das Freude macht, das nicht nach ein paar Wochen in irgendeiner Schublade verschwindet und das vielleicht sogar ein bisschen beim Großwerden hilft.

Eigentlich keine besonders schwierige Aufgabe, dachte ich.

Drei Kinder und drei Einschulungen später sehe ich das etwas anders.

Denn bis ich herausgefunden hatte, was für mich ein wirklich gutes Geschenk zur Einschulung ausmacht, musste ich erst einmal ein paar Erfahrungen sammeln. Und die waren nicht alle besonders erfolgreich.

Inhalt:

    Was schenkt man einem Kind zur Einschulung?

    Die Einschulung ist ein merkwürdiger Moment. Einerseits ist sie ein großes Fest. Die Kinder bekommen ihre Schultüte, die Familie kommt zusammen, es werden Fotos gemacht und alle freuen sich auf diesen neuen Lebensabschnitt.

    Andererseits verändert sich für die Kinder gerade ziemlich viel.

    Von einem Tag auf den anderen sind sie Schulkinder. Es gibt neue Regeln, neue Menschen, neue Erwartungen. Sie müssen still sitzen, zuhören, sich konzentrieren und sich in einer Gruppe zurechtfinden, die sie vielleicht noch gar nicht richtig kennen.

    Und mittendrin stehen wir Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel oder Paten und überlegen, welches Geschenk zu diesem großen Tag passen könnte.

    Die üblichen Ideen sind schnell gefunden: Federmäppchen, Bücher, Lernspiele, ein besonderer Stift, eine Uhr, ein schöner Rucksack oder irgendetwas für das Kinderzimmer.

    Alles nette Dinge. Und manches davon kann auch wirklich sinnvoll sein.

    Aber ich hatte immer das Gefühl, dass das Geschenk zur Einschulung etwas anderes sein sollte als die Dinge, die ein Kind jetzt ohnehin für die Schule braucht.

    Ein Schulranzen ist wichtig. Klar. Aber er ist eben auch ein Schulranzen.

    Ein Lernspiel kann toll sein. Aber muss denn wirklich jedes Geschenk zum Schulstart gleich etwas mit Lernen zu tun haben?

    Und wie findet man etwas, worüber sich das Kind nicht nur am ersten Tag freut, sondern das auch Wochen und Monate später noch interessant ist?

    Ich habe es jedenfalls nicht gleich beim ersten Versuch geschafft.

    Drei Einschulungen, drei Geschenke – und ein paar Erkenntnisse

    Bei Irene, meiner ältesten Tochter, wollte ich etwas Schönes und Praktisches schenken.

    Ich entschied mich für eine Lampe für ihr Zimmer. Eine, mit der sie später gemütlich lesen konnte. Ich fand die Idee wunderbar. So eine schöne Lampe hat man schließlich jahrelang. Und wenn sie erst einmal selbst lesen könnte, würde sie bestimmt verstehen, was für ein tolles Geschenk das war.

    Irene sah das ein bisschen anders.

    Sie bedankte sich freundlich und interessierte sich anschließend deutlich mehr für das Spielzeug, das ihre Freundin bekommen hatte.

    Ich kann es ihr heute nicht verdenken.

    Was hatte ich auch erwartet? Da steht ein sechsjähriges Mädchen, das gerade eingeschult wird, und ich schenke ihm eine Lampe. Eine sehr schöne Lampe, zugegeben. Aber eben eine Lampe.

    Bei Jean wollte ich es besser machen.

    Diesmal sollte das Geschenk auf jeden Fall etwas sein, mit dem sie sich beschäftigen konnte. Etwas, das Spaß macht und vielleicht ganz nebenbei auch noch pädagogisch wertvoll ist.

    Ich kaufte ein großes Puzzle.

    Das sah vielversprechend aus. Viele Teile, ein schönes Motiv, eine Beschäftigung für viele gemeinsame Nachmittage.

    Die Wirklichkeit war dann etwas weniger romantisch.

    Das Puzzle wurde angefangen und irgendwann wieder weggeräumt. Fertig geworden ist es nie. Ich glaube, es liegt noch immer irgendwo in einer Schublade.

    Und dann kam Veronika.

    Bei ihr hatte ich inzwischen verstanden, dass zwischen dem, was wir Erwachsenen für ein gutes Geschenk halten, und dem, was Kinder wirklich begeistert, manchmal Welten liegen.

    Trotzdem dauerte es noch eine Weile, bis ich die Antwort fand.

    Und ausgerechnet die hatte ich selbst entwickelt.

    Was Kinder beim Schulstart wirklich brauchen

    Wenn ich heute an die Einschulungen meiner Töchter zurückdenke, erinnere ich mich natürlich an die schönen Dinge. Die Aufregung am Morgen, die Vorfreude, die Schultüten und die vielen kleinen Geschichten aus den ersten Schultagen.

    Aber ich erinnere mich auch an die Nachmittage.

    An Kinder, die nach Hause kamen und einfach müde waren. Oder aufgedreht. Oder beides gleichzeitig.

    An Tage, an denen alles wunderbar gelaufen war, und an andere, an denen die neue Welt plötzlich ziemlich anstrengend erschien.

    Es ist ja auch eine große Umstellung.

    Im Kindergarten konnten die Kinder noch viel spielen, sich bewegen und ihren eigenen Interessen folgen. In der Schule ist der Tagesablauf deutlich stärker vorgegeben. Natürlich gibt es Pausen und Bewegung, aber es wird auch viel gesessen und zugehört.

    Und das ist für manche Kinder anstrengender, als wir Erwachsenen manchmal denken.

    Mir ist dabei etwas aufgefallen, das ich heute noch wichtig finde: Kinder brauchen nach der Schule nicht unbedingt noch mehr Beschäftigung. Manchmal brauchen sie einfach die Möglichkeit, ihre Energie loszuwerden.

    Nicht mit einer neuen Aufgabe. Nicht mit einem weiteren Lernspiel. Und auch nicht immer mit einem gut gemeinten Gespräch darüber, wie der Schultag gewesen ist.

    Manchmal wollen sie einfach erst einmal spielen, toben, rennen oder springen.

    Erst einmal bewegen, dann reden

    Vielleicht kennst du das auch.

    Du holst dein Kind von der Schule ab und fragst, wie der Tag war.

    „Gut.“

    Was habt ihr gemacht?

    „Nichts.“

    Und ein paar Stunden später, wenn niemand mehr danach fragt, kommen plötzlich die Geschichten.

    Wer neben wem sitzt. Welches Kind heute etwas Lustiges gesagt hat. Was in der Pause passiert ist. Und was die Lehrerin eigentlich gemeint hat.

    Ich glaube, Kinder brauchen oft erst einmal etwas Zeit, um nach einem langen Schultag wieder bei sich anzukommen.

    Bei meinen Töchtern war Bewegung dabei immer hilfreich.

    Nicht, weil Bewegung alle Schwierigkeiten lösen würde. Das wäre natürlich zu einfach. Aber weil es guttut, wenn der Körper nach viel Konzentration auch einmal etwas anderes machen darf.

    Und weil Kinder dabei oft ganz von selbst einen Ausgleich finden.

    Wie der Boxsack in unser Familienleben kam

    Die Geschichte mit dem Boxsack begann eigentlich gar nicht mit der Frage nach einem Einschulungsgeschenk.

    Ich hatte damals bereits einen Boxsack für Erwachsene entwickelt.

    Bei Snekkerbuks ging es mir von Anfang an darum, Dinge herzustellen, die nicht nur gut funktionieren, sondern auch schön sind. Produkte, die man gerne benutzt, die ordentlich verarbeitet sind und die nicht nach kurzer Zeit ersetzt werden müssen.

    Der Boxsack war genau so ein Produkt.

    Ich wollte einen Boxsack entwickeln, der sich auch in einem Zuhause sehen lassen kann. Der nicht nach Fitnessstudio aussieht und den man nicht sofort verstecken möchte, wenn Besuch kommt.

    Und natürlich sollte er etwas aushalten. Schließlich ist das der eigentliche Sinn eines Boxsacks.

    Eines Tages hing ein solcher Boxsack in meiner Werkstatt.

    Veronika war damals sieben Jahre alt.

    Sie entdeckte ihn und fing einfach an, darauf zu boxen.

    Kein großes Programm. Keine Trainingseinheit. Keine Anleitung, wie viele Schläge sie machen sollte oder wie lange sie üben musste.

    Sie hatte einfach Lust darauf.

    Ich ließ sie machen und schaute zu.

    Und dann fiel mir auf, wie viel Freude ihr das machte.

    Sie konnte sich richtig auspowern. Mal kräftiger schlagen, mal vorsichtiger. Ausprobieren, wie es sich anfühlt, mit den Händen auf etwas zu boxen, das dafür gemacht ist.

    Das Interessante war aber nicht nur, dass sie Spaß daran hatte.

    Es war auch das, was danach passierte.

    Veronika wirkte oft entspannter. Manchmal war sie anschließend offener für ein Gespräch. Und vor allem kam sie immer wieder von selbst zu dem Boxsack zurück.

    Ich musste sie nicht daran erinnern.

    Der Boxsack war einfach da. Und wenn sie Lust hatte, ging sie hin und boxte eine Runde.

    Für mich war das eine dieser kleinen Beobachtungen im Familienalltag, bei denen man plötzlich denkt: Ach, interessant. Das funktioniert ja wirklich gut.

    Und irgendwann kam mir der Gedanke, dass genau so etwas auch für andere Kinder schön sein könnte.

    Nicht nur für Veronika.

    Ein Kinderboxsack als Geschenk zur Einschulung? Warum eigentlich nicht!

    Zugegeben: Wenn man an typische Geschenke zur Einschulung denkt, kommt einem ein Boxsack wahrscheinlich nicht als Erstes in den Sinn.

    Ein Buch vielleicht. Eine Armbanduhr. Ein Gesellschaftsspiel. Oder etwas Schönes für den Schreibtisch.

    Aber ein Boxsack?

    Das klingt erst einmal ungewöhnlich.

    Dabei finde ich die Idee inzwischen ziemlich naheliegend.

    Denn ein Kinderboxsack ist kein weiteres Spielzeug, bei dem die Kinder erst einmal herausfinden müssen, wie es funktioniert. Man braucht keine komplizierte Spielanleitung und muss auch nicht jedes Mal sämtliche Teile zusammensuchen.

    Der Boxsack hängt da, und wenn das Kind Lust hat, kann es loslegen.

    Mal fünf Minuten, mal länger.

    Mal mit viel Energie, mal einfach nur zum Spaß.

    Und anders als bei manchen Spielen gibt es kein richtiges Ergebnis, das erreicht werden muss. Niemand gewinnt oder verliert. Es muss nichts fertig werden.

    Das Kind kann einfach etwas ausprobieren.

    Ich finde, das ist gerade zum Schulstart eine schöne Sache. Denn in der Schule gibt es plötzlich eine ganze Menge Dinge, die richtig oder falsch sein können.

    Da darf es zu Hause gerne auch etwas geben, bei dem das keine Rolle spielt.

    Ein Geschenk, das nicht nach Schule aussieht

    Was mir an dieser Geschenkidee besonders gefällt: Ein Boxsack hat erst einmal überhaupt nichts mit Schule zu tun.

    Und genau deshalb passt er für mich so gut zur Einschulung.

    Denn der Schulstart bedeutet ja nicht, dass sich ab jetzt alles im Leben eines Kindes nur noch ums Lernen drehen muss.

    Es bleibt immer noch ein Kind.

    Mit Bewegungsdrang, Neugier, Freude am Ausprobieren und manchmal auch einem ordentlichen Überschuss an Energie.

    Ein Geschenk zur Einschulung darf deshalb ruhig etwas sein, das genau diese Seite unterstützt.

    Etwas, das Freude macht, ohne einen pädagogischen Zweck erfüllen zu müssen.

    Auch wenn Bewegung, Koordination und das Ausprobieren neuer Bewegungsabläufe natürlich ganz nebenbei dazugehören.

    Warum ich es schön finde, wenn Kinder boxen

    Manche Eltern sind zunächst etwas überrascht, wenn ich von einem Boxsack für Kinder erzähle.

    Boxen? Für Kinder?

    Dabei denke ich beim Kinderboxen gar nicht zuerst an einen Kampfsport oder an einen Wettkampf.

    Ich denke an Bewegung.

    An das Gefühl, mit den eigenen Händen und dem eigenen Körper etwas machen zu können.

    An ein Kind, das ausprobiert, wie kräftig es schlagen kann. Das vielleicht merkt, dass eine Bewegung mit etwas Übung leichter fällt. Das seinen Körper auf eine andere Weise kennenlernt.

    Und natürlich an den Spaß dabei.

    Kinder haben schließlich ganz unterschiedliche Arten, sich zu bewegen.

    Die einen spielen am liebsten Fußball. Andere klettern auf jeden Baum, den sie finden können. Manche tanzen durchs Wohnzimmer, andere fahren stundenlang mit dem Roller durch die Gegend.

    Und manche haben eben Spaß daran, auf einen Boxsack zu boxen.

    Das eine ist nicht besser als das andere.

    Für mich geht es vor allem darum, Kindern Möglichkeiten zu geben, etwas zu finden, das ihnen gefällt.

    Übrigens finde ich auch wichtig, dass wir bei solchen Geschenken nicht zu sehr in den üblichen Kategorien denken.

    Ein Boxsack ist nicht automatisch ein Geschenk für Jungs.

    Meine Töchter sind das beste Beispiel dafür, dass auch Mädchen große Freude daran haben können.

    Wohin mit der ganzen Energie nach der Schule?

    Es gibt Tage, da kommen Kinder nach Hause und haben offensichtlich noch eine ganze Menge Energie übrig.

    Und es gibt Tage, an denen sie müde sind, sich über etwas ärgern oder einfach nicht besonders gut gelaunt sind.

    Nicht jede schlechte Laune muss sofort besprochen werden. Und nicht jedes Gefühl braucht gleich eine Lösung.

    Manchmal hilft es schon, etwas anderes zu machen.

    Rauszugehen. Zu spielen. Sich zu bewegen.

    Bei uns wurde der Boxsack eine dieser Möglichkeiten.

    Was ich daran mochte, war die Selbstverständlichkeit.

    Es brauchte keinen großen Aufwand. Kein gemeinsames Planen, keine besondere Vorbereitung. Veronika konnte selbst entscheiden, wann sie Lust darauf hatte.

    Und ich finde, darin steckt etwas Wertvolles: Kinder dürfen selbst herausfinden, was ihnen guttut.

    Natürlich ist ein Boxsack kein Wundermittel gegen Schulstress. Er ersetzt weder Ruhe noch Gespräche oder Zeit mit den Eltern.

    Aber er kann eine Möglichkeit sein, sich körperlich auszupowern und nach einem anstrengenden Tag etwas ganz anderes zu machen.

    Und manchmal ist das schon eine ganze Menge.

    Ein Geschenk zur Einschulung, das länger als ein paar Wochen Freude macht

    Wenn ich heute ein Geschenk für ein Schulkind aussuche, überlege ich anders als früher.

    Ich frage mich nicht mehr nur, ob das Kind sich beim Auspacken freuen wird.

    Natürlich ist das schön. Ein Geschenk soll schließlich Freude machen.

    Aber ich frage mich auch, was danach passiert.

    Wird es tatsächlich benutzt? Hat es einen Platz im Alltag? Ist es etwas, das auch in einem halben Jahr noch interessant sein könnte?

    Und hält es überhaupt so lange?

    Ich habe im Laufe der Jahre viele Spielsachen kommen und gehen sehen.

    Manches war unglaublich beliebt, wurde für ein paar Tage überallhin mitgenommen und war dann plötzlich uninteressant.

    Anderes hat uns jahrelang begleitet.

    Warum das so ist, lässt sich vorher natürlich nicht immer wissen.

    Aber ich habe den Eindruck, dass Dinge, mit denen Kinder auf unterschiedliche Weise spielen können, oft besonders lange interessant bleiben.

    Ein Boxsack ist so ein Gegenstand.

    Bei einem jüngeren Kind steht vielleicht erst einmal das spielerische Ausprobieren im Vordergrund. Später werden die Bewegungen gezielter, und vielleicht möchte das Kind sogar richtige Boxtechniken lernen.

    Die Nutzung kann sich also mit dem Kind verändern.

    Natürlich weiß niemand, wie lange ein bestimmtes Geschenk tatsächlich geliebt wird. Aber ich finde es schön, wenn ein Produkt zumindest die Voraussetzung dafür mitbringt.

    Warum mir die Qualität bei einem Kinderboxsack so wichtig ist

    Als ich angefangen habe, Produkte für Snekkerbuks zu entwickeln, war mir eines besonders wichtig: Ich wollte Dinge herstellen, die lange halten.

    Nicht Produkte, die nach einer Saison aus der Mode sind.

    Nicht Dinge, die man wegwirft, sobald eine Kleinigkeit kaputtgeht.

    Sondern gut gemachte Gegenstände, die man gerne besitzt, benutzt und bei Bedarf auch reparieren kann.

    Ich liebe Materialien, die sich gut anfühlen. Ich mag schönes Handwerk. Und ich freue mich immer, wenn ein Produkt mit den Jahren nicht einfach nur älter wird, sondern seine eigene Geschichte bekommt.

    Diesen Anspruch habe ich auch bei den Kinderboxsäcken.

    Unsere Snekkerbuks JUNIOR-LINE wird in meinem Atelier in Amsterdam von Hand gefertigt. Wir verwenden echtes Leder und legen Wert auf eine sorgfältige Verarbeitung.

    Gerade bei einem Boxsack ist das wichtig.

    Denn er ist schließlich nicht dazu da, nur schön auszusehen.

    Er soll benutzt werden. Und zwar ordentlich.

    Gleichzeitig finde ich, dass auch ein Gegenstand zum Spielen oder Trainieren schön aussehen darf. Ein Kinderboxsack muss für mich nicht unbedingt aus grellbunten Kunststoffen bestehen, nur weil er für Kinder gedacht ist.

    Ich mag es, wenn sich Dinge ganz selbstverständlich in ein Zuhause einfügen.

    Und wenn sie nicht gleich wieder verschwinden müssen, sobald die Kinder etwas älter werden.

    Ist ein Kinderboxsack für jedes Schulkind das richtige Geschenk?

    Natürlich nicht.

    Ich glaube ohnehin nicht, dass es ein Geschenk gibt, das wirklich jedem Kind gefällt.

    Manche Kinder können stundenlang malen. Andere bauen am liebsten komplizierte Konstruktionen. Wieder andere verbringen jede freie Minute draußen.

    Und das ist auch gut so.

    Wenn du auf der Suche nach einem sinnvollen Geschenk zur Einschulung bist, würde ich deshalb zuerst überlegen, was das Kind gerne macht.

    Bewegt es sich gerne?

    Probiert es gerne neue Dinge aus?

    Hat es Freude daran, zu springen, zu klettern, zu balancieren oder sich körperlich auszupowern?

    Dann könnte ein Kinderboxsack gut passen.

    Dabei muss ein Kind nicht besonders sportlich sein. Es braucht auch keine Vorkenntnisse im Boxen.

    Es sollte einfach Lust haben, sich auf diese Art zu bewegen.

    Wichtig sind natürlich auch das passende Modell, eine sichere Befestigung und eine Nutzung, die zum Alter und zu den Fähigkeiten des Kindes passt. Gerade bei jüngeren Kindern sollten Erwachsene begleiten und darauf achten, dass die Ausrüstung geeignet ist.

    Und noch etwas: Ich würde einen Boxsack niemals verschenken, um einem Kind zu vermitteln, dass es seine Gefühle anders in den Griff bekommen muss.

    Das wäre für mich die falsche Botschaft.

    Ein Boxsack soll kein Erziehungsinstrument sein.

    Er soll Spaß machen.

    Geschenk zur Einschulung von Oma, Opa oder den Paten – darf es etwas Besonderes sein?

    Viele Großeltern, Paten oder andere Familienmitglieder möchten zur Einschulung gerne etwas schenken, das über den ersten Schultag hinaus Bedeutung hat.

    Das verstehe ich gut.

    Die Einschulung ist schließlich ein besonderer Meilenstein. Und wenn man nicht selbst die Eltern ist, hat man vielleicht auch die Möglichkeit, etwas zu schenken, das nicht unbedingt auf der Liste der Schulmaterialien steht.

    Gerade bei einem größeren Geschenk finde ich es allerdings sinnvoll, sich vorher mit den Eltern abzusprechen.

    Bei einem Kinderboxsack gilt das natürlich besonders.

    Gibt es einen geeigneten Platz dafür? Wie kann er sicher befestigt werden? Passt das Geschenk überhaupt in den Familienalltag?

    Und vor allem: Ist es etwas, worüber sich das Kind wirklich freuen würde?

    Denn das schönste Geschenk bringt wenig, wenn es nach der Einschulung keinen Platz findet oder kaum benutzt wird.

    Vielleicht ist es auch eine schöne Idee, dass sich mehrere Familienmitglieder zusammentun und gemeinsam ein besonderes Geschenk aussuchen.

    Mir persönlich gefällt dieser Gedanke besser, als wenn jeder noch eine Kleinigkeit kauft, nur damit etwas auf dem Geschenketisch liegt.

    Am Ende geht es schließlich nicht um die Anzahl der Geschenke.

    Was macht ein sinnvolles Geschenk zum Schulstart aus?

    Wenn mich heute jemand fragt, was ich zur Einschulung schenken würde, denke ich zuerst an ein paar einfache Dinge.

    Das Geschenk sollte zum Kind passen.

    Nicht zu unseren Vorstellungen davon, womit es sich eigentlich beschäftigen sollte. Sondern zu dem, was es wirklich mag.

    Es darf Freude machen, ohne nützlich sein zu müssen.

    Kinder lernen in der Schule genug. Nicht jedes Geschenk braucht zusätzlich einen Lernzweck.

    Es sollte möglichst lange benutzt werden können.

    Ich finde es schöner, ein gut gemachtes Geschenk auszusuchen, anstatt mehrere Dinge zu kaufen, die nach kurzer Zeit uninteressant werden.

    Und es darf etwas Besonderes sein.

    Nicht unbedingt teuer oder außergewöhnlich. Aber etwas, das man sich vielleicht nicht einfach so zwischendurch gekauft hätte.

    Ein Geschenk, an das man sich gerne erinnert.

    Für manche Kinder ist das ein besonderes Buch. Für andere ein Fahrrad, ein Musikinstrument oder eine schöne Kiste voller Bastelmaterial.

    Und für Kinder, die sich gerne bewegen, kann es eben auch ein Boxsack sein.

    Was ich nach drei Einschulungen anders machen würde

    Heute, mit drei Töchtern im Teenageralter, blicke ich auf manche Entscheidungen von damals mit einem Schmunzeln zurück.

    Die Lampe für Irene.

    Das Puzzle für Jean.

    Und dann Veronika, die in meiner Werkstatt einen Boxsack entdeckte und mir damit ganz nebenbei zeigte, was ich bei der Suche nach einem guten Geschenk vielleicht übersehen hatte.

    Ich hatte bei den ersten beiden Einschulungen vor allem darüber nachgedacht, was für die nächste Lebensphase sinnvoll wäre.

    Eine Lampe zum Lesen. Ein Puzzle zum Denken und Konzentrieren.

    Im Grunde wollte ich etwas schenken, das zum Schulkind passt.

    Dabei hätte ich vielleicht mehr daran denken sollen, was meine Kinder neben der Schule brauchen.

    Etwas zum Spielen. Etwas zum Ausprobieren. Etwas, bei dem sie selbst bestimmen können, was sie damit machen.

    Natürlich würde ich deshalb nicht behaupten, dass meine Töchter ohne ihre Lampe oder ihr Puzzle etwas verpasst haben.

    Und bestimmt hätte auch ein Boxsack nicht jeden anstrengenden Nachmittag besser gemacht.

    Aber ich weiß inzwischen, dass ich anders auswählen würde.

    Weniger danach, was ich als Erwachsene besonders vernünftig finde.

    Und mehr danach, was den Kindern tatsächlich Freude macht.

    Häufige Fragen zu Geschenken zur Einschulung

    Was kann man einem Kind zur Einschulung schenken?

    Beliebte Geschenke zur Einschulung sind Bücher, Spiele, Uhren, kreative Materialien oder Dinge für das Kinderzimmer. Auch Bewegungsgeschenke wie ein Roller, ein Springseil oder ein Kinderboxsack können schön sein. Entscheidend ist, was das Kind gerne macht und ob das Geschenk auch nach dem ersten Schultag noch Freude bereiten kann.

    Was ist ein sinnvolles Geschenk zur Einschulung?

    Ein sinnvolles Einschulungsgeschenk muss nicht unbedingt beim Lernen helfen. Sinnvoll kann auch etwas sein, das Bewegung, Kreativität oder selbstständiges Spielen ermöglicht. Besonders schön finde ich Geschenke, die gut verarbeitet sind und über längere Zeit genutzt werden können.

    Ist ein Boxsack für Erstklässler geeignet?

    Ein speziell für Kinder entwickelter Boxsack kann für Kinder im Grundschulalter eine schöne Bewegungsmöglichkeit sein. Wichtig ist, dass Größe und Ausführung zum Kind passen, die Befestigung sicher ist und auf eine altersgerechte Nutzung mit entsprechender Begleitung geachtet wird.

    Ist ein Kinderboxsack auch ein Geschenk für Mädchen?

    Natürlich! Boxen ist nicht nur etwas für Jungs. Ob ein Mädchen oder ein Junge Freude an einem Boxsack hat, hängt von den persönlichen Interessen ab. Meine eigenen Töchter haben mir jedenfalls gezeigt, dass man bei Bewegungsgeschenken nicht in solchen Kategorien denken muss.

    Welches Geschenk zur Einschulung bleibt lange in Erinnerung?

    Das lässt sich natürlich nicht vorhersagen. Oft sind es aber gerade die Dinge, mit denen Kinder viele eigene Erfahrungen verbinden, an die sie sich später gerne erinnern. Ein Geschenk, das regelmäßig benutzt wird und über Jahre zum Alltag gehört, hat dafür zumindest gute Voraussetzungen.

    Mein Fazit: Das schönste Geschenk zum Schulstart muss nicht mit Schule zu tun haben

    Wenn ich heute noch einmal vor Irenes Einschulung stehen würde, würde ich einiges anders machen.

    Wahrscheinlich würde ich mir weniger Gedanken darüber machen, welches Geschenk besonders pädagogisch wertvoll ist.

    Ich würde nicht nach Dingen suchen, die sie möglichst gut auf das Lernen vorbereiten.

    Denn dafür ist die Schule schließlich da.

    Ich würde überlegen, was ihr Spaß macht. Wobei sie sich wohlfühlt. Was sie auch an einem gewöhnlichen Dienstagnachmittag nach der Schule gerne benutzen würde.

    Und ja, ich würde sehr wahrscheinlich einen Kinderboxsack schenken.

    Nicht, weil ich glaube, dass jedes Kind unbedingt boxen sollte. Sondern weil ich bei Veronika gesehen habe, wie schön es sein kann, wenn ein Kind so eine Möglichkeit für sich entdeckt.

    Ohne Druck. Ohne Erwartungen. Einfach aus Freude an der Bewegung.

    Das ist übrigens auch einer der Gründe, warum mir die Kinderboxsäcke von Snekkerbuks so am Herzen liegen.

    Ich habe sie nicht entwickelt, weil ich fand, dass Kinder noch ein weiteres Produkt brauchen.

    Sondern weil ich in unserem eigenen Familienalltag erlebt habe, wie viel Freude ein so einfacher Gegenstand machen kann.

    Und weil ich finde, dass Dinge, die Kinder gerne benutzen, auch gut gemacht sein sollten.

    Wenn du also gerade nach einem besonderen Geschenk zur Einschulung suchst, dann denk vielleicht nicht nur an Schulranzen, Bücher und Stifte.

    Denk auch an das Kind, das nach seinem ersten Schultag nach Hause kommt.

    Das ganz viel Neues erlebt hat. Das vielleicht müde ist, vielleicht aufgeregt und vielleicht am liebsten sofort wieder losspielen möchte.

    Denn bei aller Vorfreude auf die Schule sollten wir eines nicht vergessen:

    Ein Schulkind ist immer noch ein Kind.

    Und manchmal ist das schönste Geschenk eines, das einfach nur Spaß macht.

    Snekkerbuks JUNIOR-LINE

    Unsere Kinderboxsäcke werden aus echtem Leder von Hand in meinem Atelier in Amsterdam gefertigt. Für Kinder, die Freude an Bewegung haben, gerne Neues ausprobieren und sich auch mal so richtig auspowern möchten.

    Hier die Kinderboxsäcke von Snekkerbuks entdecken


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